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    <title>Mehr Licht!</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>tromboni</dc:publisher>
    <dc:creator>tromboni</dc:creator>
    <dc:date>2008-09-28T13:49:06Z</dc:date>
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    <title>Mehr Licht!</title>
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  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/3057279/">
    <title>The Camera Obscura at Ocean Beach, San Francisco California</title>
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    <description>&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;330&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/V94V0r3OSd0&quot; /&gt;/&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot; /&gt;/&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/V94V0r3OSd0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;330&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>tromboni</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/topics/Recherche%21&quot;&gt;Recherche!&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tromboni</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-12T16:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/1936571/">
    <title>9.5.1816</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/1936571/</link>
    <description>Man schreibt das Jahr 1285 als Guillaume  Saint-Claude an einem göttlichen Schauspiel grübelt.&lt;br /&gt;
Saint-Claude erinnert sich an eine uralte Beobachtung des Aristoteles. Lichtstrahlen, die durch ein kleines Loch fallen, kreuzen sich dort und werfen ein kopfstehendes, lichtschwaches Bild des Objektes, von dem des Licht ausgeht. Saint-Claude hat seine Lösung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Um Beginn, Ende und Ausmaß der Finsternis ohne Gefahr beobachten zu können, sollte man im Dach oder im Fenster eines Hauses eine Öffnung gegenüber jenem Teil den Himmels anbringen, an dem die Finsternis sich ereignen wird. Dem durch diese Öffnung einfallenden Sonnenlicht gegenüber sollte eine ebene Fläche aufgestellt werden, beispielsweise ein Wandschirm. Sodann wird man sehen, dass sich auf dem Schirm ein Lichtstrahl abzeichnet.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Begriff für Saint-Claudes Versuchsanordnung kreieren die Künstler der italienischen Renaissance: Camera obscura - dunkler Raum. Der geniale Leonardo da Vinci nutzt sie als Zeichenhilfe. Er zeichnet die Bilder, die durch das kleine Loch auf den Wandschirm geworfen werden, einfach ab. Von jetzt an sind alle Perspektiven und Proportionen perfekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saint-Claudes: &quot;Wenn die Bilder von beleuchteten Gegenständen durch ein kleines rundes Loch in einen sehr dunklen Raum fallen und man sie auf einem Blatt weißen Papier empfängt, die in dem Raum in einiger Entfernung senkrecht zur Öffnung gehalten wird, dann wird man auf dem Papier alle diese Gegenstände in ihren natürlichen Formen und Farben abgebildet sehen. Sie sind aber verkleinert und umgekehrt, weil sich die Strahlen in der Öffnung schneiden. Kommen diese Bilder von einem Ort, der von der Sonne beschienen wird, dann wirken sie tatsächlich wie gemalt auf diesem Papier, das sehr dünn sein soll und von hinten betrachtet werden muss.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts erobert wieder eine neue Technik die bildende Kunst. Ein Bild wird auf eine Metallplatte geätzt. Diese Metallplatte wird danach mit Stempelfarbe belegt und das Bild auf Papier gedruckt, beliebig oft. Das fasziniert den französischen Erfinder Joseph Niépce.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber er will keine gemalten Bilder reproduzieren, sondern gleich die Natur selbst. Die lässt sich ja bekanntlich durch die Camera obscura auf eine Fläche projizieren. Niépce verbindet die Techniken. Er belegt eine Metallplatte mit lichtempfindlichen Chemikalien und bringt sie in eine Camera obscura ein. Die einfallenden Lichtstrahlen brennen darauf den Ausblick aus Niépces Arbeitszimmer in Le Gras ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 1816 ist die erste Fotografie der Welt entstanden. &quot;Héliographie&quot; - Sonnenzeichnung - nennt Niépce sein Verfahren, das bis heute Nachahmer findet.&lt;br /&gt;
Happy Birthday !                                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Catrin Möderler</description>
    <dc:creator>handspieler</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/topics/Sonnenzeichnung&quot;&gt;Sonnenzeichnung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 handspieler</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-09T07:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/1490163/">
    <title>Bekämpfung von Wasserlinsen</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/1490163/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;166&quot; alt=&quot;wirbler&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cameraobscura/images/wirbler.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wir lassen uns unsere &lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/stories/879148/&quot;&gt;Wasserlinsen&lt;/a&gt; nicht mit einem simplen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Oloid&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Oloid&lt;/a&gt; bekämpfen! Unsere Linsen sind resistent gegen diese &lt;a href=&quot;http://www.orbi-tech.de/seiten_deutsch/bekaempfung_von_wasserlinsen.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;plumpen Wirbeleien!&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>tromboni</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/topics/Recherche%21&quot;&gt;Recherche!&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 tromboni</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-30T23:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/1052676/">
    <title>La Promenade: der Film</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/1052676/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;247&quot; alt=&quot;bielfilm&quot; width=&quot;397&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/cameraobscura/images/bielfilm.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/stories/1052666/&quot;&gt;Quicktimefilm 5 MB&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>tromboni</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 tromboni</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-12T14:46:28Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/1052666/">
    <title>La Promenade: Der Film</title>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;embed height=&quot;260&quot; src=&quot;http://www.hansjoergwalter.com/co/biel_05_300k.mov&quot; type=&quot;video/quicktime&quot; width=&quot;400&quot; autostart=&quot;false&quot; autoplay=&quot;false&quot; controller=&quot;true&quot; cache=&quot;true&quot; bgcolor=&quot;FFFFFF&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tromboni</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/topics/Was&quot;&gt;Was&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 tromboni</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-12T14:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/1017294/">
    <title>Andenken an vergangene Strahlen</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/1017294/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://www.hansjoergwalter.com/co/rechts1.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Installation &lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/stories/966181&quot;&gt;&quot;La_Promenade&quot;&lt;/a&gt; ist &lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/stories/1006763&quot;&gt;Vergangenheit&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Was übrig bleibt, sind Pixelsimulationen in reduzierter Form. &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.hansjoergwalter.com/co/MuseumSchwab.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>tromboni</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/topics/Was&quot;&gt;Was&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 tromboni</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-29T15:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/1017260/">
    <title>Pressespiegel</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/1017260/</link>
    <description>(&lt;a href=&quot;http://www.tagesanzeiger.ch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tages-Anzeiger&lt;/a&gt;) &lt;small&gt;&quot;... Ein Glücksmoment und eine Lektion in Optik dazu ist die begehbare Camera Obscura des Künstlertrios walter-feger-spehr. Ueber selbst entwickelte, bullaugengrosse Linsen, deren Brechung über den Luftdruck verändert werden kann, dringt Umgebungslicht in das leer geräumte Erdgeschoss des Museums Schwab ein und taucht es in einen sich ständig verändernden Bilderfries.  ...&quot;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Sascha Renner&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.bielertagblatt.ch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bieler Tagblatt&lt;/a&gt;) &lt;small&gt;&quot;... Der Weg hinter die Augen &lt;br /&gt;
Das Herausragende der Fototage unter medialen und inhaltlichen Aspekten zu finden, beinhaltet Subjektivität. Quasi ausser Konkurrenz und dennoch mittendrin präsentiert sich die Installation des Basler Teams Walter-Feger-Spehr im Museum Schwab. Sich teils überkreuzende «Augen» bringen die Seevorstadt und die Schüsspromenade als bewegte Lichtbilder in die verdunkelten Räume. Unscharf, kopfüber und doch «real», das heisst unsere Wahrnehmung bringt sie, gekoppelt mit unserer Erinnerung, ins Lot und führt uns «hinter unsere eigenen Augen» oder, anders ausgedrückt, sie verschmolzen sehen und «fotografieren». Möglicherweise beeinflusst die Installation die Fototage als Ganzes, denn sie rückt den Fotografen als Sehenden, aber auch uns als Schauende ins Bewusstsein.  ...&quot;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Annelise Zwez&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.letemps.ch/culture.asp&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Le Temps&lt;/a&gt;) &lt;small&gt;&quot;Quest-ce qu&apos;un appareil photo, sinon une boite qui attrape le mouvement? Ce simple constat est spectaculairement traduit dans une installation des 9e Journées photographiques de Bienne. Le dispositif, installé dans deux grandes pièces du Musée Schwab, place le spectateur  au centre d`une sorte de camera oscura, l&apos;ancêtre de l&apos;appareil photo. L&apos;animation des rues adjacentes se projette sur les murs du musée, via des lentilles, des miroirs et des diaphragmes. Ces images (inversées) de la vie environnante ne cessent de se modifier au fil de la journée. Elles ondulent, s&apos;éclaircissent ou s&apos;obscurcissent, immergeant l&apos;observateur au coeur meme du mécanisme représentatif, et lui réservant un rare moment de poésie.	&lt;br /&gt;
Cette installation des artistes bâlois Walter-Feger-Spehr est le point focal du festival photo biennois, le seul du genre en Suisse. ...&quot;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Luc Debraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.hansjoergwalter.com/co/journaldujura.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.journaldujura.ch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Le Journal du Jura&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>tromboni</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/topics/Pressespiegel&quot;&gt;Pressespiegel&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 tromboni</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-29T14:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/1006763/">
    <title>Vier Stunden...</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/1006763/</link>
    <description>brauchten wir für den Abbau der Installation. Jetzt sind die flüchtigen Bilder im Museum Schwab Vergangenheit.</description>
    <dc:creator>tromboni</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 tromboni</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-26T12:43:25Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/966734/">
    <title>&quot;La Promenade&quot; Die Story!</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/966734/</link>
    <description>Der Wunsch in einen Fotoapparat zu schlüpfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt begann mit der Idee einen Fotoapparat zugänglich zu machen. Verwirklicht wurde die Idee 2002&lt;br /&gt;
im Basler Rheinhafen. Im Silo 5 wurde ein Repertoire unterschiedlicher Projektionsmittel erarbeitet und in grossflächige, vergängliche Bilder umgesetzt. Die unmittelbaren Lichtwechsel, die fliessenden Bewegungen hatten eine Kraft, die nicht festzuhalten war. Zwar wurde&lt;br /&gt;
die Situation in verschiedenen Medien abgebildet, die Faszination aber blieb aus. Was sich auf Filmen zeigt,&lt;br /&gt;
ist die Grenze der technischen Reproduzierbarkeit....&lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/stories/966181&quot; &gt;{mehr}&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>do-little</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/topics/Was&quot;&gt;Was&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 do-little</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-11T15:01:08Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/966181/">
    <title>&quot;La Promenade&quot; Die Story! Lange Fassung</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/966181/</link>
    <description>&lt;font size=&quot;+1&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Wunsch in einen Fotoapparat zu schlüpfen&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
Das Projekt begann mit der Idee einen Fotoapparat zugänglich zu machen. Verwirklicht wurde die Idee 2002 im Basler Rheinhafen. Im Silo 5 wurde ein Repertoire unterschiedlicher Projektionsmittel erarbeitet und in grossflächige, vergängliche Bilder umgesetzt. Die unmittelbaren Lichtwechsel, die fliessenden Bewegungen hatten eine Kraft, die nicht festzuhalten war. Zwar wurde die Situation in verschiedenen Medien abgebildet, die Faszination aber blieb aus. Was sich auf Filmen zeigt, ist die Grenze der technischen Reproduzierbarkeit. &lt;br /&gt;
Ein Dilemma, das Derrida zuspitzt:   &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Welcher Art auch immer die Kunst des Fotografen sei, also sein Eingreifen, sein Stil, es gibt einen Punkt, an dem der fotografische Akt nicht ein künstlerischer Akt ist, ein Punkt, wo er passiv aufzeichnet. Und diese hervorstechende Passivität stellte diesen Bezug zum Tod dar, sie ergreift eine Realität, die da ist, die da gewesen ist, in einem unauflöslichen Jetzt. Man muss mit einem Wort zwischen der Kunst und dem Tod wählen. Oder noch anders zwischen einer mit der Technik verbundenen Kunst einerseits und einer Kunst andererseits wählen, die über Kunst und techné hinausginge, wobei sie deren authentische Bestimmung erfüllte, um die Wahrheit selbst zu bewerkstelligen (in einem Sinne, der dem nahe ist, was Heidegger darüber im Ursprung des Kunstwerks verlauten lässt). Das wäre die Schönheit oder Erhabenheit der Fotografie, aber ihre fundamental nicht-künstlerische Qualität: Auf einen Schlag wäre man einer im Grunde nicht beherrschbaren Erfahrung ausgeliefert, dem, was nur einmal stattfindet. Man wäre unter diesen Umständen passiv und exponiert/belichtet, der Blick selbst wäre der exponierten/belichteten Sache exponiert, und zwar in der Zeit ohne Dichte einer Null-Zeit, in einer Belichtungszeit, die sich auf den Punkt der Augenblicklichkeit reduziert. Die Kunst wäre selbst durch eine Nicht-Kunst bedingt, - oder was aufs gleiche hinausläuft - durch eine Hyper- Aesthetik, durch in gewisser Hinsicht unmittelbare und natürliche Wahrnehmung: eine unmittelbar reproduzierte, unmittelbar archivierte Wahrnehmung.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;(Jacques Derrida, die Fotografie als Kopie, Archiv und Signatur, ein Gespräch mit Hubertus v. Amelunxen und Michael Wetzel, 1992, S.284 ff, in Hubertus von Amelunxen, Theorie der Fotografie IV 1980-1995, München, Schirmer/Mosel) &lt;br /&gt;
&lt;/font&gt;			&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;+1&quot;&gt;&lt;b&gt;Die Installation als Organ&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;		&lt;br /&gt;
Im Dilemma zwischen Kunst und Tod, Kunst oder Technik zu wählen, bleibt als weitere Möglichkeit nicht in die inerten Systeme der Begriffe und Repräsentationen einzutreten, die Entscheidung offen zu halten, in der Schwebe zu bleiben. Der Blick fällt auf das Nächstliegende - die eigene Wahrnehmung. &lt;br /&gt;
Für das Projektstipendium im Kunstraum Baden (2004) wurden deshalb Linsen entwickelt, die sich nicht an technisch perfekter Abbildung, sondern an der Physiologie des menschlichen Auges mit seinen organischen Gegebenheiten orientieren. Dadurch entsteht eine Art visueller Rückkopplung ins eigene, innere Empfinden. In der Installation erscheint ein Bildraum, der dem nahe kommt, den wir in uns selbst erleben. Die Aussen-schwingung des Tageslichts (Photonen) tritt mit der Eigenschwingung (dem dunklen Licht) der Photorezeptoren in Dialog. Das natürliche Licht aktiviert dadurch die organischen und mentalen Potenziale der Betrachter. Hinter den Augen wird eine unbe-wusste Erinnerungskaskade angestossen, die in diesem schwer zu durchschauenden Bildraum Gewissheit herstellen will. &lt;br /&gt;
Den mentalen Vorgang beschreibt Damasio:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Im Gehirn werden nicht Polaroidauf-nahmen von Menschen, Gegenständen und Landschaften oder Tonbänder von Musik und Rede abgelegt. (...) Mit einem Wort, es scheint keine Speicherung von konkreten Abbildern in irgendeiner Form zu geben, weder miniaturisiert noch auf Mikrofilm noch als Hardcopy. (...) Wir alle können uns auch unmittelbar davon überzeugen, dass wir, wenn wir uns einen bestimmten Gegenstand, ein Gesicht oder ein Ereignis ins Gedächtnis rufen, nicht eine exakte Reproduktion des Originals, sondern eine Interpretation, eine Rekonstruktion des Originals erhalten. (...)&lt;br /&gt;
In einem vorläufigen Versuch, dieses Problem zu lösen, heisst es, dass diese Vorstellungsbilder momentane Konstruktionen sind, Versuche, Muster zu kopieren, die wir einst erlebt haben.(...)&lt;br /&gt;
Die Entladungsmuster entstehen durch die Stärkung oder Schwächung von Synapsen, was sich wiederum auf mikroskopischer Ebene aus Funktionsänderungen innerhalb der faserförmigen Verzweigungen der Neuronen ergibt. Eine dispositionelle Repräsentation liegt in potenziellem Zustand vor und ist auf Aktivierung angewiesen - wie ein Dornröschenschloss.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;-2&quot;&gt;(Antonio R. Damasio, Descartes Irrtum, 2004, List, S144ff)&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder wie gesprochene Wörter&lt;br /&gt;
Die Welt der magischen Illusionen ist Geschichte. Medien sind keine Prinzen, sondern Simulanten. Sie tun &quot;als ob&quot; und wir liegen für immer daneben. Der innere Bildraum ist kein Ort, der gefüllt werden muss. Er ist eine mentale Plastik, die geformt sein will in einem Dialog mit der Welt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Biel, September 2005
</description>
    <dc:creator>do-little</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 do-little</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-11T10:04:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/948848/">
    <title>Magnumbox</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/948848/</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;embed height=&quot;300&quot; pluginspage=&quot;http://www.apple.com/quicktime/download/&quot; src=&quot;http://www.voltaplatz.ch/co_movies/sonybox_Bband.mov&quot; type=&quot;video/quicktime&quot; width=&quot;400&quot; autostart=&quot;false&quot; autoplay=&quot;true&quot; controller=&quot;true&quot; cache=&quot;true&quot; bgcolor=&quot;FFFFFF&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tromboni</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 tromboni</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://cameraobscura.twoday.net/stories/945707/">
    <title>Die Vernissage der Bieler Fototage 2005</title>
    <link>http://cameraobscura.twoday.net/stories/945707/</link>
    <description>findet heute Freitagabend im Centre PasquArt statt. Ausstellungen geöffnet von 18 bis 20 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.hansjoergwalter.com/co/ontheroadagain.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
The photography magazine &lt;a href=&quot;http://www.etc-publications.com/ontheroad/ontheroad.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;on the road... again&lt;/a&gt; is published by &lt;a href=&quot;http://www.etc-publications.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;etc. publications&lt;/a&gt; in Berlin.</description>
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    <title>Panorama &quot;Nord&quot; 15 Uhr</title>
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    <title>Medienkonferenz</title>
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Ein richtiges &lt;a href=&quot;http://www.jouph.ch/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Festival&lt;/a&gt; hat auch eine richtige Pressekonferenz; hier sogar zweisprachig! Die Journalisten mussten als Versuchskaninchen durch unsere &lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/stories/879382&quot;&gt;Installation&lt;/a&gt; schleichen: Alle haben überlebt.</description>
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    <title>Grünes Vorleuchten</title>
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Die ersten Naturlichtprojektionen im &lt;a href=&quot;http://cameraobscura.twoday.net/stories/879382&quot;&gt;Museum Schwab&lt;/a&gt;.</description>
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