Dienstag, 12. Dezember 2006

The Camera Obscura at Ocean Beach, San Francisco California

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Dienstag, 9. Mai 2006

9.5.1816

Man schreibt das Jahr 1285 als Guillaume Saint-Claude an einem göttlichen Schauspiel grübelt.
Saint-Claude erinnert sich an eine uralte Beobachtung des Aristoteles. Lichtstrahlen, die durch ein kleines Loch fallen, kreuzen sich dort und werfen ein kopfstehendes, lichtschwaches Bild des Objektes, von dem des Licht ausgeht. Saint-Claude hat seine Lösung:

"Um Beginn, Ende und Ausmaß der Finsternis ohne Gefahr beobachten zu können, sollte man im Dach oder im Fenster eines Hauses eine Öffnung gegenüber jenem Teil den Himmels anbringen, an dem die Finsternis sich ereignen wird. Dem durch diese Öffnung einfallenden Sonnenlicht gegenüber sollte eine ebene Fläche aufgestellt werden, beispielsweise ein Wandschirm. Sodann wird man sehen, dass sich auf dem Schirm ein Lichtstrahl abzeichnet."

Den Begriff für Saint-Claudes Versuchsanordnung kreieren die Künstler der italienischen Renaissance: Camera obscura - dunkler Raum. Der geniale Leonardo da Vinci nutzt sie als Zeichenhilfe. Er zeichnet die Bilder, die durch das kleine Loch auf den Wandschirm geworfen werden, einfach ab. Von jetzt an sind alle Perspektiven und Proportionen perfekt.

Saint-Claudes: "Wenn die Bilder von beleuchteten Gegenständen durch ein kleines rundes Loch in einen sehr dunklen Raum fallen und man sie auf einem Blatt weißen Papier empfängt, die in dem Raum in einiger Entfernung senkrecht zur Öffnung gehalten wird, dann wird man auf dem Papier alle diese Gegenstände in ihren natürlichen Formen und Farben abgebildet sehen. Sie sind aber verkleinert und umgekehrt, weil sich die Strahlen in der Öffnung schneiden. Kommen diese Bilder von einem Ort, der von der Sonne beschienen wird, dann wirken sie tatsächlich wie gemalt auf diesem Papier, das sehr dünn sein soll und von hinten betrachtet werden muss."

Anfang des 19. Jahrhunderts erobert wieder eine neue Technik die bildende Kunst. Ein Bild wird auf eine Metallplatte geätzt. Diese Metallplatte wird danach mit Stempelfarbe belegt und das Bild auf Papier gedruckt, beliebig oft. Das fasziniert den französischen Erfinder Joseph Niépce.

Aber er will keine gemalten Bilder reproduzieren, sondern gleich die Natur selbst. Die lässt sich ja bekanntlich durch die Camera obscura auf eine Fläche projizieren. Niépce verbindet die Techniken. Er belegt eine Metallplatte mit lichtempfindlichen Chemikalien und bringt sie in eine Camera obscura ein. Die einfallenden Lichtstrahlen brennen darauf den Ausblick aus Niépces Arbeitszimmer in Le Gras ein.

Am 9. Mai 1816 ist die erste Fotografie der Welt entstanden. "Héliographie" - Sonnenzeichnung - nennt Niépce sein Verfahren, das bis heute Nachahmer findet.
Happy Birthday !

Catrin Möderler

Dienstag, 31. Januar 2006

Bekämpfung von Wasserlinsen

wirbler
Wir lassen uns unsere Wasserlinsen nicht mit einem simplen Oloid bekämpfen! Unsere Linsen sind resistent gegen diese plumpen Wirbeleien!

Mittwoch, 12. Oktober 2005

La Promenade: der Film

bielfilm
Quicktimefilm 5 MB

Donnerstag, 29. September 2005

Andenken an vergangene Strahlen


Die Installation "La_Promenade" ist Vergangenheit.
Was übrig bleibt, sind Pixelsimulationen in reduzierter Form.

Pressespiegel

(Tages-Anzeiger) "... Ein Glücksmoment und eine Lektion in Optik dazu ist die begehbare Camera Obscura des Künstlertrios walter-feger-spehr. Ueber selbst entwickelte, bullaugengrosse Linsen, deren Brechung über den Luftdruck verändert werden kann, dringt Umgebungslicht in das leer geräumte Erdgeschoss des Museums Schwab ein und taucht es in einen sich ständig verändernden Bilderfries. ..."
Sascha Renner
(Bieler Tagblatt) "... Der Weg hinter die Augen
Das Herausragende der Fototage unter medialen und inhaltlichen Aspekten zu finden, beinhaltet Subjektivität. Quasi ausser Konkurrenz und dennoch mittendrin präsentiert sich die Installation des Basler Teams Walter-Feger-Spehr im Museum Schwab. Sich teils überkreuzende «Augen» bringen die Seevorstadt und die Schüsspromenade als bewegte Lichtbilder in die verdunkelten Räume. Unscharf, kopfüber und doch «real», das heisst unsere Wahrnehmung bringt sie, gekoppelt mit unserer Erinnerung, ins Lot und führt uns «hinter unsere eigenen Augen» oder, anders ausgedrückt, sie verschmolzen sehen und «fotografieren». Möglicherweise beeinflusst die Installation die Fototage als Ganzes, denn sie rückt den Fotografen als Sehenden, aber auch uns als Schauende ins Bewusstsein. ..."

Annelise Zwez

(Le Temps) "Quest-ce qu'un appareil photo, sinon une boite qui attrape le mouvement? Ce simple constat est spectaculairement traduit dans une installation des 9e Journées photographiques de Bienne. Le dispositif, installé dans deux grandes pièces du Musée Schwab, place le spectateur au centre d`une sorte de camera oscura, l'ancêtre de l'appareil photo. L'animation des rues adjacentes se projette sur les murs du musée, via des lentilles, des miroirs et des diaphragmes. Ces images (inversées) de la vie environnante ne cessent de se modifier au fil de la journée. Elles ondulent, s'éclaircissent ou s'obscurcissent, immergeant l'observateur au coeur meme du mécanisme représentatif, et lui réservant un rare moment de poésie.
Cette installation des artistes bâlois Walter-Feger-Spehr est le point focal du festival photo biennois, le seul du genre en Suisse. ..."

Luc Debraine


(Le Journal du Jura)

Sonntag, 11. September 2005

"La Promenade" Die Story!

Der Wunsch in einen Fotoapparat zu schlüpfen

Das Projekt begann mit der Idee einen Fotoapparat zugänglich zu machen. Verwirklicht wurde die Idee 2002
im Basler Rheinhafen. Im Silo 5 wurde ein Repertoire unterschiedlicher Projektionsmittel erarbeitet und in grossflächige, vergängliche Bilder umgesetzt. Die unmittelbaren Lichtwechsel, die fliessenden Bewegungen hatten eine Kraft, die nicht festzuhalten war. Zwar wurde
die Situation in verschiedenen Medien abgebildet, die Faszination aber blieb aus. Was sich auf Filmen zeigt,
ist die Grenze der technischen Reproduzierbarkeit....{mehr}

Freitag, 2. September 2005

Die Vernissage der Bieler Fototage 2005

findet heute Freitagabend im Centre PasquArt statt. Ausstellungen geöffnet von 18 bis 20 Uhr.

The photography magazine on the road... again is published by etc. publications in Berlin.

Donnerstag, 1. September 2005

Panorama "Nord" 15 Uhr

Aktuelle Beiträge

"Sommerlichtraum"
2004 Kunstraum Baden Slow-food für Netzhäute Im...
tromboni - 28. Sep, 15:29
10vor10 Beitrag 2003
tromboni - 28. Sep, 14:19
The Camera Obscura at...
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tromboni - 12. Dez, 17:52
9.5.1816
Man schreibt das Jahr 1285 als Guillaume Saint-Claude...
handspieler - 9. Mai, 12:35
Handycam mit Flüssiglinse?
Miniwasserlinsen gibts jetzt für allerlei Anwendungen.
tromboni - 12. Feb, 18:48

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